Die Verwandlung :)

Seit 10. Januar habe ich eine neue Haarpracht. Keine Angst, in Kamerun wachsen die Haar nicht schneller als in Deutschland. Meine langen Haare sind nicht echt.  Ich saß mehr als 3 Stunden in Bamenda in einem Marktstand und wurde zeitweise von bis zu 8 Frauen gleichzeitig in diesen Rastalook „verwandelt“. 🙂 Die Frauen knoteten das Kunsthaar (Mash) an mein eigenes Haar an.

IMG_8888

IMG_8890

Die ersten beiden Tage war es echt schmerzhaft und dann begann die ganze Kopfhaut zu jucken, aber dank Teebaumöl, das mir meine Kollegin auf die Kopfhaut cremte, hörte das auch bald auf. Ich mag meine neue Frisur total und genieße es nach gut 10 Jahren wieder lange Haare zu haben. J Zudem muss ich seit 3 Wochen keine Haare mehr waschen  J. Mal schauen wie lange ich diese Rastafrisur so tragen kann, bevor es nicht mehr schön aussieht. Die kamerunischen Frauen tragen Rastas bis zu 2 Monate…

Hier kommen ein paar Impressionen…

20140111_PräsentationSportswear

Hier halte ich einen der neuen Bälle, die aus Geldern der Partnerschatfsarbeit finanziert wurden, in der Hand. Ich war überrascht als ich den Kempa-Ball entdeckte. 🙂

20140115_africanWoman (2)

Dieses Bild entstand an einem ganz normalen Schultag nach der Unterrichtsende am Haus meiner Kollegin Silvia, die gleichzeitig Hausmutter ist und deshalb auf dem Campus wohnt. Rechts im Hintergrund seht ihr die Wasserquelle für die Schülerinnen. Die Jungs haben ihre Wasserquelle in der Nähe ihrer Schlafsäle. Sodass die Geschlechter schön getrennt sind.

20140112_afterSundaySchoolRally (2)

Ein Foto mit der Mutter von 3 Schülern unserer Schule. Sie kam nach dem Gottesdienst noch mit zu uns und verbrachte den Nachmittag mit uns.

20140118_CarringNchang

Hier trage ich Nchang, die Tochter meiner Kollegin Edith, in der typischen afrikanischen Art in einem Tuch auf dem Rücken.

Alle weiteren Beiträge (z.B. Weihnachten und Neujahr, Moderator-Besuch in Menchum, Sportolympiade in Bamenda, Kirchengemeinderatswahlen in Naikom, Elterntag (=Elternabend), Eröffnung Youth-Week und alles Weitere, was in den letzten Wochen so an Programm anstand) kommen später. Hier ist grad mehr los, als ich aus Deutschland gewohnt bin :). Ich wurde in den Weihnachtsferien zwar vorgewarnt, dass das 2. Schuldrittel vollgestopft mit Extraaktivitäten ist, allerdings hätte ich nicht gedacht, dass es so viel ist. Wir kochen bei jeder Veranstaltung, die die Schule betrifft für die Gäste. Kochen heißt ihr alles selber und frisch zubereiten.Heute fand der Unterricht nur in den ersten beiden Stunden statt, da die  Bilingualim-Woche in unserer Schule eröffnet wurde. Wir standen also 8 Uhr bis 13 Uhr in der Küche, haben dann das Essen für ca. 40 Personen serviert und ausgeteilt und danach noch aufgeräumt, sodass wir um 16 Uhr fertig waren.

Ich sende euch ganz herzliche Grüße aus Kamerun. Und hoffe, dass es euch allen gut geht.

Eure Annegret

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s